Grenzerfahrungen auf beiden Seiten

http://rp-sz-epaper.s4p-iapps.com/artikel/920133/16517703

Habe diesen Artikel aus der SZ von heute (29.4.20) mit vielen Emotionen, zumeist negativer Natur, gelesen. Ich hatte gehofft, wir wären weiter, reifer, besser? Oder wie immer man die Eigenschaften nennen mag, die uns als Menschen menschlich und angeblich vernünftig machen. Das Ganze erinnert mich an meine Abilektüre (von vor vielen Jahren, trotzdem nicht minder nachhaltig haftend) „Lord of the Flies“ von William Golding. Ist das, was wir Zivilisation oder Erziehung nennen, nichts als eine hauchdünne, künstliche Schicht, die bei der ersten minimalen Erschütterung wegbricht und den Weg frei gibt für das darunter liegende Wilde, Animalische, Gewalttätige? Ich kann mich dieses Eindrucks leider nicht erwehren…..aber anders als Ralphe am Ende des Buches weine ich nicht „for the loss of innocence“, so naiv war ich schon vorher nicht mehr.

Pino

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