Wer darf die Grenze von Deutschland nach Frankreich überqueren? Das sagt das europäische Verbraucherzentrum

https://www.cec-zev.eu/de/themen/coronavirus-in-der-deutsch-franzoesischen-grenzregion/coronavirus-in-der-grenzregion-faqs

Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich lautet der Grundsatz, dass Fahrten, Reisen usw. auf das Nötigste reduziert werden sollen. Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Deutschland grundsätzlich nur ihren Personalausweis/Reisepass. Grenzgänger, die in Frankreich wohnen und in Deutschland arbeiten, können mit ihrem Ausweis/Reisepass und der von dem Arbeitgeber ausgestellten Bescheinigung (Justificatif de déplacement professionnel) die Grenze nach Frankreich überqueren.

EU-Bürger, die zu ihrem Hauptwohnsitz in Frankreich zurückkehren, benötigen für den Grenzübertritt seit dem 08. April 2020 das Formular „Attestation de déplacement international dérogatoire vers la France Métropolitaine“. Zusätzlich sollten Nachweise mitgeführt werden die belegen, dass der Hauptwohnsitz sich in Frankreich befindet. Das neue Formular https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Deconfinement-Declaration-de-deplacement„Déclaration de déplacement en dehors de son département et à plus de 100 km de sa résidence“ wirdfür Reisen benötigt, die weiter als 100km vom eigenen Wohnsitz entfernt sind und wenn gleichzeitig das Département verlassen wird in dem sich der Wohnsitz befindet. 

Inwieweit in anderen Fällen die Grenze nach Frankreich überquert werden darf, hängt voraussichtlich von dem jeweiligen Einzelfall ab. Grundsätzlich gilt: nur in dringlichen Fällen wird eine Einreise möglich sein. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass die Einreise von der französischen Polizei verweigert wird. Auch in diesen Fällen werden folgende Formulare benötigt: „Attestation de déplacement international dérogatoire vers la France Métropolitaine“und „Déclaration de déplacement en dehors de son département et à plus de 100 km de sa résidence“. Letztereist insbesondere dann notwendig, wenn der Zielort der Reise weiter als 100km vom eigenen Wohnsitz entfert liegt und wenn hierfür das Départment verlassen wurde in dem sich der Wohnsitz befindet

Wer beispielsweise die Grenze nach Frankreich überqueren muss um eine unbedingt notwendige Betreuung eines Familienangehörigen zu übernehmen, sollte, sofern möglich, Unterlagen mit sich führen, die dies belegen. Die „Attestation de Déplacement Dérogatoire“ wird seit dem 11. Mai nicht mehr benötigt.

Weitere Informationen zur Einreise nach Frankreich stellt die französische Botschaft bereit.

Informationen für Pendler gibt es auf unserer Seite unter der Rubrik: Coronavirus: Was bedeutet das für Grenzgänger?

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