Marcel Fratzscher zur Coronakrise

Einerseits hat er recht und andererseits, hm, er macht dem Weltwirtschaftsforum in Davos nach meiner Meinung ein Schmierchen. Das ist im saarländischen Wortgebrauch eine Lobhudelei. Auch, dass er unsere Marktwirtschaft noch als soziale deklariert, finde ich zumindest diskussionswürdig. Jedenfalls sollte man darüber reden, ob uns das Soziale daraus nicht zu sehr verschwunden ist seit längerer Zeit.

Lest selbst: „Daher ist es gut und richtig, dass das Weltwirtschaftsforum in Davos in dieser Woche diese Polarisierung in der Welt zu ihrem Kernthema gemacht hat. Viele der Rednerinnen und Redner haben erkannt, dass globale Kooperation und Multilateralismus und vor allem die Unterstützung der schwächsten Gesellschaften eine dringende Priorität sein müssen.“ Hier werde ich ja dann sofort misstrauisch…Außerdem sollte man schon auch mal zumindest andeuten, welche Rolle Weltbank und IWF bei der Verschuldung des sogenannten Globalen Südens spielen. Da haben sie ihre Rolle sehr gut gespielt. Daher finde ich die Aussagen in dem Artikel, dass ebendiese Institutionen davor warnen, dass die Verschuldung dieser Länder und ihre Wirtschaftskrisen sehr hart werden, ziemlich – naja . also scheinheilig scheint mir das richtige Wort dafür.

Aber er ist auch durchaus kritisch und schreibt vieles, was ich auch denke. Hier der ganze Artikel: https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/corona-pandemie-deutschland-massnahmen-lockdown-armut-debatte-vergleich/seite-2. Schon lesenswert!

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