Und schon ist es soweit

Nun ist Frankreichs Grenzregion wieder Risikogebiet, besser gesagt, ganz Festlandfrankreich, laut Robert Koch Institut. Und Frankreich selbst hat den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Ich frage mich, wie die das hinkriegen, dass die Zahlen so hochgehen. Irgendwie sind wohl alle hier so unterwegs wie die Exweller BürgerInnen, die von den Marpingern jetzt noch weniger gemocht werden. Feiern die„Und schon ist es soweit“ weiterlesen

Jezz hann die St.Wenneler und die Neinkerjer de Salat

Ich muss doch glatt an die Tante in St.Wendel denken, die mir im Frühjahr einen bösen Stinkefinger gezeigt hat, als ich mich mit französischem Kennzeichen in die Stadt wagte. Ähnlich wie ein Typ vorm Edeka in Wellesweiler. Ist doch jetzt Grand Est immer noch kein Risikogebiet. Naja, aber wird wohl nicht mehr lange dauern. Deshalb„Jezz hann die St.Wenneler und die Neinkerjer de Salat“ weiterlesen

Nationale Reflexe waren unvernünftig

Man glaubt es kaum: Merkel spricht es aus. Sie sagt, dass die ersten Reflexe der Coronakrise zu begegnen durchaus national und daher unvernünftig gewesen seien. Da ist ja schon mal viel passiert in den Köpfen. Nur, dass die ersten Reflexe bis zum 15 Juni, also geschlagene drei Monate dauerten und eher auf ein verfestigtes Muster„Nationale Reflexe waren unvernünftig“ weiterlesen

Nach drei Monaten ist die Grenze wieder offen: wir klatschen jetzt nicht

Ganz entgegen der letzten Erfahrungen mit dem SR als Hofberichterstatter berichtet Lisa Huth vom SR, dass doch viele nicht so schnell über die Ereignisse in der Grenzregion hinwegsehen werden: https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/reaktionen_ende_grenzkontrollen_saarland_frankreich_100.html. Sprüche wie „Geh zurück ins Coronaland“ werden eher nicht so schnell vergessen (https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/deutsch-franzoesische-grenze-geh-zurueck-ins-corona-land,Rwzmsab). Auch beim Treffen der EurodistrictpolitikerInnen und einiger BürgerInnen aus beiden Ländern auf„Nach drei Monaten ist die Grenze wieder offen: wir klatschen jetzt nicht“ weiterlesen

Und so ist es als Grenzgängerin in Luxembourg

Als kleines Gegenbeispiel, wie es auch laufen kann, hier nur ganz kurz: Als Grenzgängerin bekomme ich, wie alle Luxemburger, 50 Masken zur Verfügung gestellt. Darüberhinaus wird mir angeboten, mich kostenlos auf Covid-19 testen zu lassen, das Ganze wird unkompliziert über ein Onlineformular beantragt, verschiedene Testorte sowie Zeiten von 7-21 h werden angeboten. Pino

Wie ärgerlich: solche Antworten braucht kein Mensch. Daher landet Tobias Hans auf Platz 2. Aber nur, weil überhaupt eine Antwort kam. Und hier die verdiente Antwort auf die Antwort.

Im vorigen Blogartikel könnt ihr die Mail von der Staatskanzlei lesen, auf die diese Mail antwortet, falls ihr euch ärgern wollt. Auch hier wird nur vom 15. Juni ausgegangen, wie das alle PolitikerInnen taten. Nun soll es der 16. werden, wie unmöglich ist das denn? Das ist quasi der schlagende Beweise für leeres und hohles„Wie ärgerlich: solche Antworten braucht kein Mensch. Daher landet Tobias Hans auf Platz 2. Aber nur, weil überhaupt eine Antwort kam. Und hier die verdiente Antwort auf die Antwort.“ weiterlesen

Mitten in Woche 12 der Grenzschließung und Woche 5 des Déconfinemt wird das Datum der Grenzöffnung schon wieder zum Politikum: Seehofer entblödet sich nicht, nun 16. Juni – Mitternacht – als Deadline zu nennen und produziert nur weiter massenweise Ärger damit.

https://www.republicain-lorrain.fr/politique/2020/06/10/reouverture-des-frontieres-c-est-la-cacophonie-entre-france-et-allemagne Nachdem seit einigen Wochen von deutschen wie auch französischen Poliktern, der 15 Juni als Datum der Grenzöffnung angestrebt wurde, grätscht jetzt Seehofer rein und verschiebt auf den 16. Juni. Im Republicain Lorrain wird beschrieben, was Politiker und Menschen der Grenzregion von dieser billigen Posse halten: nämlich gar nichts. Sie kündigen eine Demonstration am Montag„Mitten in Woche 12 der Grenzschließung und Woche 5 des Déconfinemt wird das Datum der Grenzöffnung schon wieder zum Politikum: Seehofer entblödet sich nicht, nun 16. Juni – Mitternacht – als Deadline zu nennen und produziert nur weiter massenweise Ärger damit.“ weiterlesen

Unsichtbare, doch spürbare Grenzen innerhalb von Gesellschaften: Black Lives matter!

Nicht durch Schlagbäume, aber durch viele andere Mechanismen wirken diese Grenzen, die Menschen veranlassen, Menschen andererer Hautfarbe oder anderen Geschlechts, Herkunft, Nationalität, Bildung, Einkommen auszugrenzen, zu benachteiligen, zu demütigen, zu schikanieren, zu prügeln, und auch wie bei George Floyd jetzt geschehen, zu töten. Rassismus wie auch Sexismus sind Grenzen, die kaum kontrolliert werden. Oft unterstützt„Unsichtbare, doch spürbare Grenzen innerhalb von Gesellschaften: Black Lives matter!“ weiterlesen